Am vergangenen Mittwoch lud der Kasseler Jugendring zu seiner 2ten Vollversammlung in 2012 in den Sitzungssaal beim Landkreis Kassel im Kulturbahnhof in Kassel. Wir haben uns im Vorfeld im Vorstand in den vergangenen Wochen oft mit dem Thema kommunaler Schutzschirm befasst und jetzt die Resolution den Mitgliedsverbänden vorgestellt.

Das Thema Schutzschirm wurde in den letzten Wochen auch immer wieder in den Online- und Printmedien aufgegriffen und diskutiert. Bei den Vereinen und Verbänden herrschte jedoch geschäftiges Schweigen. Vermutlich zum Teil aus der Angst heraus „wer was sagt wird weggespart“ haben selbst gestandene politische Verbände die Füße stillgehalten und sich nicht positioniert.

Diesen Zustand wollten wir nicht länger aufrechterhalten. Das Thema ist zu wichtig, als dass es nur hinter verschlossenen Rathhaustüren ausdiskutiert werden darf. Inzwischen hat sich bei der Stadt die politische Obrigkeit geäussert, die HNA berichtet aktuell darüber. Die Stimme von Kinder- und Jugendverbänden muss gehört werden. Zu wichtig ist die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder einfacher gesagt mit den Generationen die unsere Zukunft mitgestalten sollen.

Im vergangenen Jahr teilte der Kämmerer der Stadt Kassel mit, im Jugendbereich müssten 50.000€ gespart werden. Der Städtische Gesamthaushalt liegt bei etwa 690 Millionen (690.000.000,00€ um einem mal diese Zahl zu vergegenwertigen). 50.000€ sind auf diese hohe Summe bezogen ein Fliegenschiß – im Bereich der Jugendarbeit aber sind fünfzigtausend viel Geld, die viel bewegen können.

Das war nun letztes Jahr… und dieses Jahr? Soll auch noch über den kommunalen Schutzschirm beraten werden und die Stadt soll Vorschläge machen, wo noch mehr Geld gespart werden kann und soll.

Hier ist es nun wichtig den Verantwortlichen in der Stadt klar zu machen, wo man eben auch NICHT sparen darf – bei der Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen. Aus diesem Grund unterstütze ich auch die Resolution des Kasseler Jugendrings vorbehaltlos. Wir in den Verbänden müssen mehr über unsere Arbeit sprechen und dürfen uns nicht mit weniger Geld abspeisen lassen.

Als Reaktion auf unsere Resolution hat inzw. auch der Extra Tip über den Jugendring uns sein Anliegen berichtet

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